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GeschäftsverlaufBestandsmanagement

Bestandsmanagement

Am 31.12.2025 befanden sich 4.769 Wohnungen, 32 gewerbliche Einheiten sowie acht selbstgenutzte Einheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von insgesamt 322.548 m² im Eigentum des Konzerns. Von dem Gesamtbestand unterlagen 2.277 Wohnungen einer Preis- und Belegungsbindung. Dies entspricht einer Quote von 47,7 %.

Der überwiegende Teil des Besitzes besteht aus zwei- bis viergeschossigen Häusern mit Hausgärten und Grünanlagen. Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt 66,2 m².

Bei den Erlösen aus Sollmieten konnte die positive Entwicklung der Vorjahre konsequent fortgesetzt werden. Insgesamt verbesserten sich die Erlöse von 23.803,6 T€ auf 24.740,1 T€, was im Wesentlichen auf die Fertigstellung von Neubauprojekten sowie auf moderate Mietanpassungen zurückzuführen ist. Im freifinanzierten Bestand wurden Anpassungen insbesondere aufgrund § 558 BGB durchgeführt.

Die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete der Wohnungen zum 31.12. des Geschäftsjahres lag bei 6,44 €/m² (Vorjahr: 6,28 €/m²).

Im Geschäftsjahr lag die Fluktuationsquote mit 7,0 % unter dem Wert des Vorjahres von 7,9 %.

Zum 31.12. des Jahres standen zwei Wohnungen leer. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 0,04 % (Vorjahr: 0,04 %). Zudem standen zwei Gewerbeeinheiten leer. Außerdem waren weitere 28 Wohnungen aufgrund von umfassenden Gebäudemodernisierungen leerstehend. Durch Leerstände sind Erlösschmälerungen aus Sollmieten in Höhe von 135,9 T€ (Vorjahr: 115,6 T€) entstanden.

> Abb. 1 | Verteilung des Wohnungsbestandes

Die permanente Bestandspflege unserer Immobilien steht im Fokus der Geschäftsausrichtung. Investitionen in diesem Bereich sichern die nachhaltige Vermietbarkeit des Bestandes.

Neben der laufenden Instandhaltung bildet unsere Klimastrategie mit der Zielsetzung in Richtung eines CO2-neutralen Gebäudebestandes bis zum Jahr 2045 einen Schwerpunkt unserer Bestandsinvestitionen. Dieses Ziel soll zum einen durch die umfassende Modernisierung ausgewählter Objekte erreicht werden. Hierbei werden insbesondere ältere Gebäude nicht nur energetisch, sondern auch hinsichtlich der Wohnqualitäten erheblich aufgewertet. Konkret betraf dies im Geschäftsjahr folgende Maßnahmen:

Darüber hinaus liegt unser Fokus auf der Elektrifizierung des Wohnungsbestandes, also dem Austausch von Gas-/Ölheizungen durch Wärmepumpen und der Installation von Photovoltaikanlagen. Im Geschäftsjahr wurde die Planung für die Elektrifizierung von 36 Gebäuden mit insgesamt 229 Wohneinheiten abgeschlossen. Die Umsetzung erfolgt im Jahr 2026.

Für die Instandhaltung sind 4.753,3 T€ (Vorjahr: 3.847,7 T€) als Fremdkosten angefallen. Das Investitionsvolumen für Großmodernisierungen und Elektrifizierung betrug im Geschäftsjahr 2.051,0 T€ (Vorjahr: 978,4 T€). Insgesamt entspricht dies einem Betrag von 21,22 €/m² Wohn-/Nutzfläche (Vorjahr: 15,19 €/m²).

Im Geschäftsjahr wurden für die Errichtung von neuen Gebäuden insgesamt 40.933,4 T€ (Vorjahr: 45.563,6 T€) investiert. Über den Status der Einzelmaßnahmen informiert die folgende Übersicht:

Im Geschäftsjahr wurden aus der Veräußerung von drei Wohnungen und drei Garagen Buchwertüberschüsse in Höhe von 318,5 T€ erzielt.

Die Verwaltung von Wohnungseigentum sowie die Komplettverwaltung von Mehrfamilienhäusern gehören zum Dienstleistungsangebot des Konzerns. Insgesamt wurden am Bilanzstichtag 880 Wohnungen, 109 gewerbliche Einheiten, 119 Garagen und 20 sonstige Einheiten außerhalb des eigenen Vermögens verwaltet. Hierdurch wurde ein Umsatz in Höhe von 363,0 T€ (Vorjahr: 368,2 T€) generiert.