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SCHWERKUNKT 4

Design & Funktionalität

Design und Funktionalität sind für uns untrennbar. Unsere Häuser sind nicht nur schön,
sondern durchdacht: flexibel, komfortabel und auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten.
Jedes Detail hat einen Zweck, jedes Design einen Mehrwert. Form und Funktion schaffen Räume,
in denen Menschen sich wohlfühlen und leben können.

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Das Projekt 7Höfe

Mit den 7Höfen entsteht ein vielfältigstes Wohnquartier – mit 382 Wohnungen, adressiert an unterschiedliche Wohnungsbedarfe: Darunter studentisches, betreutes und integratives Wohnen, ein Quartierstreff, KiTa sowie nachhaltige Mobilitäts, Energie- und Freiraumkonzepte. Weiterhin eine Quartiersbäckerei sowie ein Gastronomiebetrieb im Bereich des Aa-Ufers.

Architekt und Stadtplaner Heiner Farwick und Architektin Margret Lowin erläutern, was das Projekt 7Höfe WegWeisend. macht:

Herr Farwick, Sie haben gemeinsam mit Ihrem rund 30köpfigen Team dieses Neubauprojekt entwickelt. Was war die Leitidee hinter dem Quartier?

Heiner Farwick: Unsere Leitidee war es, ein zukunftsfähiges und lebendiges Quartier zu schaffen, das den unterschiedlichen Lebensrealitäten der Menschen gerecht wird. Deshalb haben wir uns früh damit beschäftigt, welche Wohnformen nicht nur heute, sondern auch in fünf, zehn oder 20 Jahren gefragt sein werden. Daraus ist ein vielfältiger Wohnungsmix entstanden, der unterschiedliche Bedürfnisse abdeckt und ein generationenübergreifendes Zusammenleben ermöglicht – das ist entscheidend für die soziale Stabilität eines Quartiers.

Was zeichnet die 7Höfe aus?

Margret Lowin: Das Besondere liegt in der Kombination aus städtebaulicher Struktur und sozialer Vielfalt. Wir schaffen kein monostrukturiertes Wohngebiet, sondern ein Quartier mit unterschiedlichen Wohnformen und Nutzungen. Zentrale Elemente sind gemeinschaftliche Räume und Treffpunkte – beispielsweise Quartiersplätze und halböffentliche Innenhöfe –, die gezielt Begegnung und Austausch fördern. Gemeinschaft entsteht nicht zufällig, sondern braucht räumliche Strukturen. Diese Flächen sind bewusst so gestaltet, dass sie Begegnungen fördern, ohne die Privatsphäre einzuschränken.

Wie wird das neue Wohnquartier konkret aussehen, wenn es fertiggestellt ist?

Margret Lowin: Das Quartier ist klar strukturiert und gliedert sich in mehrere eigenständige Wohnhöfe beziehungsweise Areale – die 7Höfe eben. Diese sind durch großzügige Grünflächen und Freiräume miteinander verbunden.

Das prägende Bild wird durch folgende Elemente bestimmt:

  • moderne, helle Architektur mit eigener  Formensprache
  • durchgrünte Innenhöfe als Aufenthalts-  und
    Begegnungsräume
  • ein zentraler Quartiersplatz als sozialer Ankerpunkt
  • fließende Übergänge zur AaPromenade als besonderer Freiraum

Die Gebäude erhalten hochwertige, langlebige Klinkerfassaden in hellen, differenzierten Farbtönen, wodurch eine ruhige und zugleich hochwertige Gesamtgestaltung entsteht.

Welche Ziele verfolgen Sie bei einem solchen städtebaulichen Projekt?

Heiner Farwick: Für uns stehen drei Ziele im Mittelpunkt:
Erstens die städtebauliche Integration – das Quartier muss sich selbstverständlich in das bestehende Umfeld einfügen. Zweitens die Qualität der Freiräume – sie sind entscheidend für Lebensqualität und soziale Interaktion. Drittens die langfristige Nutzerzufriedenheit. Nur wenn sich Menschen dauerhaft wohlfühlen und ein funktionierendes nachbarschaftliches Miteinander entsteht, ist ein Projekt wirklich erfolgreich.

Wie stellen Sie bei einem solchen Projekt eine hochwertige architektonische Gesamtwirkung sicher

Margret Lowin: Durch ein durchgängiges Material- und Gestaltungskonzept. Die Gebäude sind zwar individuell, folgen aber einer gemeinsamen Linie – etwa durch abgestimmte Fassadenmaterialien, Farben und Details. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild mit hoher gestalterischer Qualität. Architektonische Nachhaltigkeit zeigt sich bei diesem Projekt in mehreren Dimensionen: in der Langlebigkeit der Materialien, der Förderung nachhaltiger Mobilität und der Schaffung eines Quartiers, das langfristig sozial funktioniert und flexibel auf Veränderungen reagieren kann.

Warum brauchen wir heute genau solche Quartiere?

Heiner Farwick: Weil sich die Ansprüche an Wohnen verändern. Menschen suchen nicht mehr nur eine Wohnung, sondern ein funktionierendes Umfeld – mit Austausch, Qualität und Perspektive. Wohnen ist ein Stück Heimat. Genau das wollen wir hier schaffen. Ein solches Quartier leistet dazu einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung und stärkt die Wohn- und Lebensqualität in direkter Umgebung.

KENNZAHLEN 2025

Die WohnBau in Zahlen

Wohnungen
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