Skip to content
SCHWERPUNKT 2

Gelebte Genossenschaft

Wir gestalten lebendige Quartiere, die mehr sind als nur Wohnraum: Orte, an denen Menschen sich begegnen,
Gemeinschaften entstehen und Nachbarschaften lebendig werden. Grünflächen, Begegnungszonen, kulturelle Angebote
und urbane Vielfalt machen jedes Quartier einzigartig – zukunftsfähig und menschlich zugleich.

2

Die WohnBau-Mitarbeiter Sabine Dömer und Tobias Bings erläutern aus ihrem Blickwinkel, was der Leitspruch „gelebte Genossenschaft“ für sie in ihrem Arbeitsalltag ausmacht:

Frau Dömer, die WohnBau spricht häufig von „gelebter Genossenschaft“. Was bedeutet das ganz konkret im Alltag?

Sabine Dömer: Für mich steht „gelebte Genossenschaft“ für gelebte soziale Verantwortung im Alltag. Im Sozialen Management bilden das Projekt „Endlich ein Zuhause“ und die damit verbundene enge Netzwerkarbeit einen zentralen Schwerpunkt unserer Arbeit. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren unterstützen wir Menschen bei Wohngeldanträgen, vermitteln passende Hilfsangebote und begleiten sie bei besonderen Lebenssituationen – etwa bei finanziellen Herausforderungen, aber auch bei Themen rund um das Zusammenleben und ein gutes Miteinander im Wohnumfeld. Dabei handeln wir bewusst individuell und sehen nicht nur Wohnungen oder Mietverhältnisse, sondern die Menschen und Lebenslagen, die dahinterstehen.

Die WohnBau ist eine Genossenschaft. Welche Rolle spielen genossenschaftliche Werte dabei

Tobias Bings: Eine ganz zentrale. Das Wohl unserer Mitglieder steht immer im Mittelpunkt unseres Handelns. Unser Ziel ist es, zeitgemäßen, sicheren und bezahlbaren Wohnraum anzubieten, der sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – nicht an maximaler Gewinnoptimierung. Solidarität, Fairness und Mitbestimmung sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebte Praxis.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die Nähe zu den Menschen. Wie setzt die WohnBau diesen Anspruch um?

Tobias Bings: Nähe ist für uns ein entscheidender Erfolgsfaktor. Deshalb betreiben wir mehrere Kundencenter, die über unser gesamtes Geschäftsgebiet verteilt sind. So haben unsere Mieterinnen und Mieter immer persönliche Ansprechpartner vor Ort. Gleichzeitig nutzen wir moderne Kommunikationsmittel, wie unsere WohnBau WML Mieterapp, um den Kontakt für Kunden möglichst einfach und unkompliziert zu gestalten. Persönlich, digital und auf Augenhöhe – das ist unser Ansatz.

Bezahlbarer Wohnraum ist aktuell ein großes gesellschaftliches Thema. Wie positioniert sich die WohnBau hier?:

Sabine Dömer: Bezahlbarer Wohnraum ist für die WohnBau Ausdruck ihrer sozialen Verantwortung. Als Genossenschaft ist es unser Anspruch, wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung miteinander zu verbinden. Durch einen bewussten Anteil an öffentlich gefördertem und preisgünstigem Wohnraum ermöglichen wir auch Menschen mit geringerem Einkommen den Zugang zu angemessenem und zeitgemäßem Wohnen. Darüber hinaus ist es unser Anspruch, Wohnraum nicht nur zur Verfügung zu stellen, sondern ihn auch langfristig zu sichern – etwa durch präventive Unterstützung bei finanziellen oder persönlichen Herausforderungen.

Gelebte Genossenschaft zeigt sich auch im Miteinander der Menschen. Können Sie dafür ein Beispiel nennen?

Sabine Dömer: Gelebte Genossenschaft zeigt sich im Alltag vor allem im respektvollen Zusammenleben in unseren Hausgemeinschaften und den Lebensräumen, die dadurch entstehen. Wir unterstützen dabei, das Miteinander zu fördern, stärken den Austausch und begleiten bei Bedarf moderierend. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei unsere Kooperationen mit anderen Institutionen und sozialen Akteuren, deren Angebote wie Treffpunkte, z. B. der „Treff“ im Borkener Wohnquartier Breslauer Straße, wir gezielt einbinden, um das Zusammenleben zu unterstützen und Gemeinschaft im Wohnumfeld aktiv zu fördern.

Was macht für Sie die WohnBau als Genossenschaft aus?

Tobias Bings: Für mich zeichnet sich die WohnBau durch das Zusammenspiel von bezahlbarem Wohnraum, sozialer Verantwortung und starken Netzwerken aus. Die enge Zusammenarbeit mit Partnern, der präventive Ansatz gegen Wohnungslosigkeit und der Blick auf den Menschen hinter dem Mietverhältnis machen die WohnBau zu einer Genossenschaft, die Verantwortung wirklich lebt.

KENNZAHLEN 2025

Die WohnBau in Zahlen

Wohnungen
0
€/qm Nettokaltmiete
0
Mitarbeiter
0
Mio. € Investitionen
0
Mio. € Bilanzsumme
0
Mio. € Jahresüberschuss
0