Darstellung der LageErtragslage
Ertragslage
Die wirtschaftliche Lage des Konzerns ist durch Stabilität und Kontinuität gekennzeichnet. Das bestehende Ertragspotenzial im Wohnungsbestand leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag.
Im Geschäftsjahr 2025 konnte ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 6.405,1 T€ erzielt werden (Vorjahr: 7.861,4 T€). Dieser bleibt zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals fast vollständig im Konzern und bildet somit einen wichtigen Beitrag zu den geplanten umfangreichen Investitionen in den Bestand.
Aufgeteilt auf die Geschäftsbereiche ergibt sich folgendes Bild:
Der Rückgang beim Ergebnis aus Bewirtschaftungstätigkeit ist auf gestiegene Aufwendungen für Instandhaltung zurückzuführen.
Der Neutrale Bereich wurde durch Anlageverkäufe geprägt.
Die anlage- und fremdkapitalintensive Konzernbilanz mit geordneten Deckungsverhältnissen von Vermögen und Kapital besitzt die für ein Wohnungsunternehmen typische Struktur.
Die Entwicklung der Vermögenslage ist durch die Investitionstätigkeit geprägt.
Die dem Konzern langfristig zur Verfügung stehenden Vermögenswerte sind durch langfristige Finanzierungsmittel gedeckt. Die Abwicklung im Bereich der langfristigen Finanz- und Liquiditätsplanung ist gesichert.
Für die Steuerung des Konzerns sind bestimmte Leistungsindikatoren von Bedeutung. Über deren Entwicklung gibt die untenstehende Übersicht Aufschluss.
Neben den finanziellen Kennzahlen sind auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren von Bedeutung. Im Mittelpunkt steht dabei die mithilfe einer Software erstellte Treibhausgasbilanz des Immobilienbestands, die jährlich aktualisiert wird. Die zugrunde liegenden Daten basieren auf geschätzten und tatsächlichen Verbrauchswerten des Geschäftsjahres 2024.
Die Bilanzierung erfolgte gemäß den Anforderungen der GdW Arbeitshilfe 85/2025 „CO₂e-Monitoring“ und umfasst den gesamten Mietwohnungsbestand sowie die durch den Verbrauch von Heizenergie, Warmwasser und Haushaltsstrom verursachten Emissionen. Der Bilanzumfang schließt Emissionen der Scopes 1 und 2 (standortbasiert) sowie vorgelagerte Emissionen aus der Energieerzeugung und dem Energietransport gemäß Scope 3.3 ein.
Diese Analysen bilden die Grundlage der langfristigen Klimastrategie des Konzern, die auf einer technischen Bestandsanalyse des Immobilienportfolios basiert und fest in die Unternehmensstrategie sowie das bestehende Risikomanagementsystem eingebunden ist. Die Ergebnisse der THG-Bilanzierung fließen unmittelbar in die jährliche Wirtschafts- und Finanzplanung ein und dienen als Basis für die Priorisierung von Investitionsmaßnahmen.